Wer kennt die Situation nicht: Wir stehen vor einer Prüfung oder einem wichtigen Gespräch. Wir sind nervös, haben ein komisches Gefühl in der Magengegend oder fühlen uns hundeelend. Angespannt, vielleicht zusammengekauert sitzen wir im Wartezimmer, starren auf den Boden oder kauen vielleicht noch an unseren Fingernägeln. Die Tür öffnet sich – wir sind dran.

Was können wir in solchen und ähnlichen Situationen tun, damit wir uns besser fühlen?

NLP – die neurolinguistische Programmierung gibt uns eine Antwort darauf:

Unsere Körperhaltung beeinflusst unsere Gefühle. Ja, genau. Alleine durch die Veränderung unserer Körperhaltung können wir unsere Gefühle und unsere Emotionen beeinflussen. Dass ein paar tiefe Atemzüge uns beruhigen weißt Du wahrscheinlich schon. Versuche nun einfach einmal folgendes: Stelle Dich zuerst wie folgt hin: Du lässt Deinen Kopf leicht seitlich nach unten hängen, auch Deine Schultern hängen – als ob eine schwere Last daran hängen würde – und Dein Blick ist traurig und auf den Boden gerichtet. Sehr wahrscheinlich wirst Du Dich in dieser Haltung nicht besonders gut fühlen.

 

Ändere nun Deine Position wie folgt:

Stehe fest – mit beiden Beinen schulterbreit auf dem Boden, Brust heraus, Schultern zurück, Dein Blick fest nach vorne und die Mundwinkel sind leicht nach oben gerichtet. Du wirst Dich in dieser Position – wie viele andere Leute auch – viel besser und stärker fühlen.

Wie Du siehst hast Du allein durch das Verändern Deiner Körperhaltung Deine Gefühle beeinflusst.  Unser Körper ist ganz oft schneller als wir kognitiv und übers Denken sein können, von daher sollten wir die Fähigkeiten des Körpers, positiv auf unsere Gefühle zu wirken so oft es geht positiv nutzen.

Wenn Du jetzt auch noch den Kopf hebst und nach oben siehst, die Hände Richtung Himmel streckst und so richtig positiv lächelst – dann kannst Du das Gefühl nochmals steigern.
Das aber vielleicht nicht mitten im Wartezimmer ;-).

Das Gute daran ist, dass Du somit eine einfache Möglichkeit an der Hand hast, Deine Gefühle und Emotionen jederzeit zu beeinflussen und zu ändern – sofern Du das möchtest und sofern Du es für angemessen hältst. Du brauchst dafür keine Substanz, du musst nicht einmal daran glauben – du musst es einfach nur tun.