In unseren letzten beiden Blogs „Die 3 Schritte um ein gutes Klima für Veränderung zu schaffen“ und „Akzeptanz schaffen für Veränderung“ haben wir erklärt, was die ersten Schritte und Grundvoraussetzungen sind, damit eine Veränderung erfolgreich sein kann.

Doch damit ist erst die Basis gelegt und es braucht noch weitere aktive Maßnahmen, welche den Prozess begleiten.

Als nächstes müssen alle möglichen Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, welche unserer Veränderung entgegenwirken könnten. Und eine Sache ist sicher: es wird viele „Hindernisse“ und Widerstände geben, welche versuchen werden den Status Quo beizubehalten und die Veränderung nicht zuzulassen. Von „das macht doch mehr Sinn, wenn wir es so machen, wie in den letzten Jahren“ bis „das bringt ja eh nichts“, werden wir mit jeder Menge Widerstände konfrontiert werden.

 

Das erste und wichtigste ist hierbei, die Einstellung aller Beteiligten und Betroffenen.

Wir brauchen eine positive Einstellung. Die Menschen sollen den Glauben daran haben, dass Veränderung möglich ist – nicht, dass es leicht ist. Ideal ist es, den Leuten den Glauben zu geben, dass trotz aller bisherigen (negativen) Erfahrungen die Veränderung MÖGLICH ist. Falls vorhanden, müssen vielleicht auch formelle Strukturen, wie zu starre Organisationen und eingefahrene Prozesse, welche einfaches Handeln schwer machen, aufgebrochen werden. Außerdem werden wir allen Beteiligten – vor allem Führungskräften – welche den Prozess aktiv behindern, viel Zeit widmen, um den Widerständen entgegen zu treten. Veränderung passiert Schritt für Schritt, das heißt eine Person nach der anderen ändert sich, damit sich die Organisation ändert. Anders gesagt: Wir arbeiten an den Veränderungsthemen in dem wir jede einzelne Person/Führungskraft/Mitarbeiter ansprechen und auf den Weg der Veränderung mitnehmen.

Ein Veränderungsprojekt ist kein „normales“ Projekt und „normales“ Projektmanagement reicht daher für dieses Projekt nicht aus, um tiefgreifende Veränderungen herbeizuführen. Projektmanagement ist zwar – insbesondere in dieser Phase – ein wichtiger Aspekt des Veränderungsprozesses, reicht aber bei Weitem nicht aus, um einen wirklich entscheidenden Wandel herbeizuführen. Wieso? Weil es in Veränderungsprojekten darum geht, unsere gewohnten Pfade zu verlassen und aus unserer Komfortzone herauszugehen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Projektmanagement inspiriert nicht zum Handeln – vor allem dann nicht, wenn auch noch Hindernisse den Weg blockieren. Klassisches Projektmanagement brauchen wir, um die einzelnen Phasen und Aufgaben eines Veränderungsprojektes abzuarbeiten. Um kulturelle Gegebenheiten und Verhaltensweisen zu ändern, brauchen wir aber weitaus mehr als nur einen Projektplan.

 

Wir brauchen die unterstützende und durchdachte Begleitung der Veränderung auf allen Ebenen der Kommunikation und über alle Organisationsstufen hinweg.

 

Diese Kommunikation ist so wichtig, da nicht nur auf Fakten und Inhalte der Veränderung einzugehen ist, sondern vor allem auf die Sorgen und Ängste der Führungskräfte und Mitarbeiter. Weiters hilft natürlich die strukturierte Vorgehensweise, die wir in unserer Blog-Serie beschriebenen haben um ein Change-Projekt erfolgreich umzusetzen und mit Zufriedenheit abzuschließen.

Nach der erfolgreichen Basis, dem Kommunizieren der Vision, dem Schaffen von Akzeptanz und dem Befähigen der Mitarbeiter auf breiter Basis, werden wir in einem unserer nächsten Beiträge den nächsten essentiellen Schritt vorstellen, um erfolgreichen Wandel zu realisieren: „schnelle Erfolge erzielen“.